Sprache ein lebendiger Organismus

Mit der deutschen Sprache haben sich schon viele kluge Köpfe befasst. „Die Sprache bestimmt den Menschen,“ meinte Johann Gottlieb Fichte (1762 – 1814). Für den Philosophen ist Sprache ein lebendiger Organismus, der sich über Jahrtausende entfalte. Dagegen fand Fichte, dass Sprachen, die mit zu vielen Fremdwörtern durchsetzt sind, dadurch an ihre Grenzen stoßen und nicht mehr wandelbar seien.

Jeder Denker sei, so die Annahme des Philosophen, auch ein Dichter, weil er nicht nur kreativ mit der Sprache umgehe sondern auch im Texten Sprache schafft. Er plädierte bei seinen Zeitgenossen auch für den lebendingen, natürlich-direkten Sprachgebrauch, der gleichermaßen volksnah und demokratisch sei. Was Fichte gegenüber seinen Zeitgenossen ablehnte, vor allem Fremdwörter aus dem Französischen, kritisieren Sprachpuristen heute auch der aktuellen Werbe- und Modesprache.

Mehr zu dem Philosophen unter http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gottlieb_Fichte

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