Geben Sie Ihren Geschäftsbriefen eine eigene Note

Ehrlich, manche Floskeln in Briefen passen nicht mehr in unsere Zeit: Hochachtungsvoll, – nach Diktat verreist, – bezugnehmend auf Ihr Schreiben/Telefonat vom, – …“ Das alles ist antiquiert und viel zu lang…

Geschäftsbriefe einfach nur zu entfrachten, dürfte nicht genügen. Denn dann bleiben nur die rein sachlichen Elemente Ihres Brieftextes übrig. Was Sie hier brauchen, ist die eigene, die persönliche Note. Etwas, was zu Ihrem Unternehmen passt. Eine Floskel, eine Aussage, die im Kopf bleibt. Beauftragen Sie dafür doch mal einen Text-Profi, der Ihnen eine individuelle Lösung beisteuert.

Und: Was für Briefe gilt, lässt sich auch auf Mailing-Texte übertragen.

Netzwerke nutzen im Beruf

Soziale Netzwerke nutzen im täglichen Berufsleben. Das kann man folgendem dpa-Bericht in welt-online.de entnehmen:

http://www.welt.de/die-welt/wissen/article8628126/Facebook-nuetzt-im-Job.html

Dass Netzwerken erfolgreich ist, kann ich gerne bestätigen. Sie finden mich derzeit bei XING (http://www.xing.com), Facebook (http://www.facebook.com), StayFriends (http://www.stayfriends.de), LinkedIn (http://www.linkedin.com) und Freelancer-International.de (http://www.freelancer-international.de)

Presseverteiler

Für jeden Kunden und jede Aktion stelle ich die Presseverteiler individuell zusammen, denn:

– für den Einen mag die Lokalredaktion zutreffend sein, für den Anderen muss es dagegen die Wirtschaftsredaktion sein,

– dem Einen genügt die Lokalpresse, für den Anderen sollten es Fachzeitschriften sein

– der Eine feiert ein Jubiläum oder eine Auszeichnung, der Andere möchte sein Image verbessern, der Dritte dagegen muss sich in Erinnerung bringen und veranstaltet deshalb eine Pressekonferenz

– Einer möchte ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung herausstellen, ein Anderer dagegen einen neuen Hoffnungsträger für seine Mannschaft oder einen prominenten Besucher

Sie sehen, jeder Fall ist auch für die Erstellung des Presseverteilers völlig individuell anzugehen. Und Presseverteiler altern sehr schnell: Ich würde keinen verwenden, der älter ist als ein halbes Jahr.

Sprachbilder

Als Journalist und Texter hat man auch viel mit Sprachbildern zu tun, – gerade in einer Zeit, in der viele verblassen. Das eben war auch schon so ein Sprachbild (oder Idiom). Durch die richtigen Ausdrücke kann man mehr Farbe in einen Text bringen, durch falsche kann man ins Bodenlose versinken. <– Wir sehen einen Menschen, der im Morast jeglichen Halt verloren hat.

Mehr Beispiele:
+ Die Landzunge reicht weit in den See.
+ In der zweiten Halbzeit blühte die Mannschaft auf.
+ Der Mittelstürmer gab einen Warnschuss auf das gegnerische Gehäuse ab.
aus http://www.fachdidaktik-einecke.de/9a_Meth-Sprachreflexion/m…

Im Sport gibt es viele bildhafte Floskeln, aber immer stärker auch in der Wirtschaftssprache, Beispiele:
+ Der Kurs ist im Keller
+ Bundesbank stützte den Immobilienfonds
+ Licht am Ende des Tunnels zu erkennen
+ Dunkle Wolken ziehen über dem Stahlmarkt auf
+ Autozulieferer treten auf der Stelle

Viele Sprachbilder sind heute noch gebräuchlich, auch wenn die darin verwendete Tätigkeit heute kaum noch geläufig ist:
+ „den Faden verlieren“ (wohl aus der Webtechnik)
+ „das ist ein Buch mit sieben Siegeln“ (früherer Sicherheitsstandard bei Dokumenten)
+ „wie bei Hempels unterm Sofa“
+ „Ottonormalverbraucher“ (gebräuchlich zu Zeiten der Lebensmittelkarten)
+ „hinterm Ofen sitzen“ (aus Zeiten der großen Kachelöfen)

Da zu jeder Zeit und in jedem Land andere Sprachbilder geläufig sind, bekommen gerade Politiker Probleme, wenn sie zu internationalen Treffen kommen und dort zu viele Sprachbilder benutzen. Die sind nur selten korrekt zu übersetzen. Beispiel:

„auf dem Holzweg sein“ heißt im englischen nicht etwa „to be on the woodway“, sondern eher
„to bark on the wrong tree“

Deshalb bekommt jeder Politiker und Diplomat, sobald er im internationalen Bereich tätig ist, die Empfehlung, eine idiomfreie Sprache zu verwenden.

Online- und Print-Redaktion unterscheiden sich

Nicht jeder Journalist, der bisher ein Print-Objekt zu verantworten hatte, ist auch geeignet als Online-Redakteur zu arbeiten. Warum das so ist, bitte ich folgendem Zitat zu entnehmen, das ich dieser Tage fand:

„Klassische Redakteure sind schnell überfordert, wenn sie für das Netz schreiben und dann Antworten bekommen, die auch mal rüpelhaft sind. Es ist einfacher, Menschen, die bereits damit gearbeitet haben, bei uns einzubinden, als klassische Redakteure an den Umgang im Netz zu gewöhnen.“ – Christian Lindner, Chefredakteur der „Rhein-Zeitung“, erklärt, warum er zwei von zehn Volontariaten an Blogger vergeben will.

Sicher gibt es noch mehr Unterschiede, z.B. die Häufigkeit von Artikel-Veröffentlichungen im Internet im Gegensatz zu Beiträgen in Zeitungen und Zeitschriften oder die Zeit, die einem bleibt von der Idee bis zur Veröffentlichung im Netz oder die Länge der Beiträge, die Art ihres Aufbaus und nichtzuletzt die geringe Zeitspanne, bis erste Leser sich mit Kommentaren melden. Und diese Antworten können auch mal unangemessen sein.

PR, Marketing und Werbung: bitte trennen

Laien werfen Public Relations, Marketing und Werbung und gewiss auch noch Öffentlichkeits- und Imagearbeit in einen Topf. Ist das nicht alles desselbe? Nein, alle diese Punkte haben eigenständige Ansätze und auch andere Ziele. Welche sind das?

  • Marketing: einfache Produktinformation mit Ziel, zu verkaufen. Gutes Marketing macht es Kunden leicht, Produkte unkompliziert zu kaufen oder Dienstleistungen zu ordern.
  • Werbung: nutzt gängige Werbekanäle, um Produkte oder Dienstleistungen anzupreisen. Erfolg rechnet sich nicht automatisch aus Verkäufen. Werbung kann aber Grundvoraussetzung für Absatzsteuerung (Marketing) sein.
  • Public Relations (PR): Hier findet sehr subtil Information über Waren (Produkte und Dienstleistungen) statt, z.B. auch über Leistungsfähigkeit eines Anbieters oder bei Preisausschreiben oder sonstige Wettbewerbe
  • Öffentlichkeitsarbeit: Hier sollen Fachleute oder Privatkunden erfahren, welche Qualitäten bestimmte Waren haben, warum sich Erwerb und Einsatz rechnen, – kurz alle Pluspunkte dieser Ware kennenlernen.  Öffentlichkeitsarbeit kann auch dort stattfinden, wo man sie nicht erwartet. Wenn dadurch so viel Sympathie entsteht, kann es für Umsatz und Absatz nur positiv sein.
  • Imagearbeit: Hier wird weniger ein Produkt denn ein Hersteller oder eine Warenlinie vorgestellt. Für Imagearbeit geeignet sind alle Linien, die ökologische oder ökonomische Aspekte beinhalten, aber auch alles, was Zeit, Geld und alltägliche Mühe reduziert. Hat eine Ware ein positives Image, wird man leichter danach greifen als für eine Wettbewerbsware, die dieses Image nicht verkörpert.

Urheberrecht

Jeder Text unterliegt dem Autorenschutz, wenn er eine gewisse schöpferische Höhe erreicht. Als Autor ist es für mich selbstverständlich, dass ich nirgendwo abschreibe oder Textpassagen kopiere, ohne ihre Quelle zu kennzeichnen.

Gleiches erwarte ich von allen anderen, die auch Texte als ihre eigenen veröffentlichen. Das sollte Teil der Berufsethik jedes Autoren sein.

Sollte ich eigene Texte irgendwo entdecken, die nicht von mir oder den Verlagen, mit denen ich zusammenarbeite, autorisiert sind, behalte ich mir juristische Maßnahmen vor. Als Mitglied der VG Wort und des DJV kann ich Unterstützung von deren Rechtschutz bauen.

Bedienungsanleitungen

Ärgern Sie Bedienungsanleitungen ganauso wie mich? Woran liegt das?

Offensichtlich denken wenige Texter beim Schreiben von Anleitungen an  die armen Benutzer. Dabei kommt einem die moderne Textverarbeitung doch sehr entgegen, – man kann Grafiken, Tabellen und Fotos einbinden.

Clevere Texter bieten neben der umfangreichen Bedienungsanleitung einen verkürzten Kurs für Schnellstarter an. Und Hand aufs Herz: sind wir nicht alle ungeduldig, wenn wir ein neues Produkt in unseren Händen halten.

Beim Texten von Bedienungsanleitungen greife ich auf meine Erfahrungen aus der Technik (IT, TK und Medizintechnik) zurück, aber auch aus der Praxis beim Erstellen von Spielregeln für Gesellschaftsspiele. Wenn Sie spezielle Anleitungstexte brauchen, finden Sie beim professionellen Textbegleiter den kompetenten Dienstleister.

Wo kommen Ivorer her?

Es ist nicht immer so einfach wie mit den Bayern, die aus Bayern kommen, oder den Niedersachsen, die in Niedersachsen zu Hause sind. Aus Italien kommen Italiener und aus England die Engländer. Steigern wir uns etwas und schauen nach Norden: aus Dänemark kommen die Dänen. Abweichung von der Regel: die Bewohnerbezeichnung ist kürzer als der Ländername.

Besuchen wir Monegassen müssen wir nach Monaco reisen, Madegassen finden wir auf Madagaskar, Philippiner auf den Philippinen. Letztere kann man aber auch Filipino oder Filipina nennen.

Bei einigen Staaten bürgert sich statt der deutschen Berzeichnung für seine Einwohner die internationale ein, wie in den Sprachnachrichten des Vereins Deutsche Sprache e.V. (www.vds-ev.de) zu lesen war:

Land – korrekte deutsche Bezeichnung – falsche deutsche Bezeichnung, z.T. aus anderen Sprachen entlehnt, oder Begriffe, auf die man fälschlicherweise kommen könnte
Tibet –  Tibeter – Tibetaner
Sudan – Sudanese – Sudaner
Ghana – Ghanaer – Ghanese
Brasilien – Brasilianer – Brasilier
Bolivien – Bolivianer – Bolivier
Albanien – Albane – Albanier
Kosovo – Kosovare – Kosovoer
Estland – Este – Estländer
Irland – Ire – Irländer, – aber Island – Isländer
Lettland – Letten – Lettländer
Korsika – Korse – Korsikaner
Korfu – Korfiot – Korfuer
Zypern – Zyprer oder Zypriot – Zyperer
Sardinien – Sarde oder Sardinier
San Marino – Sanmarinese – San Mariner

Und wo kommen nun die Ivorer her? Von der Elfenbeinküste, international Ivory Coast oder Côte d’Ivory. Manchmal ist die Bildung des Einwohnernamens schwer nachvollziehbar.
Also muss man die Begriffe lernen, um nicht in Fettnäppchen zu treten.