Unser Wortschatz steigt an

Häufig bemängelt wird, dass der verwendete Wortschatz in der hierzulande gesprochenen Sprache in der Anzahl der Worte immer kleiner wird. Das mag zutreffen, bezieht man jedoch auch die Schriftsprache mit ein, so steigt die Zahl der verwendeten Worte mit der Zeit. In einer Ende Februar 2013 veröffentlichten Studie soll der Gesamtwortschatz im Deutschen gestiegen sein: … weiterlesenUnser Wortschatz steigt an

Von der Schwierigkeit, verstanden zu werden

Studenten klagen immer häufiger darüber, komplexe Sachverhalte nicht begreifen zu können. Dazu zählt auch das Erfassen und Wiedergeben von wissenschaftlichen Texten. Und die nachlassende Lesekompetenz impliziert einen mangelnden Sprachschatz und seine Anwendung, was man bei Rechtschreib- und Grammatikfehlern feststellen kann. Fehlt den Studenten die Lesepraxis anspruchsvoller Literatur? Bedingen Kurznachrichten die schlechte Auffassungsgabe bei komplexen  Texten? … weiterlesenVon der Schwierigkeit, verstanden zu werden

Sprach-Pannen (Ausgabe Mai 2012)

Das Beischmückende führt leicht zu Sprach-Pannen. Zwei Hundehalter hatten eine Begegnung, bei denen sich die Tiere miteinander anlegten. Einer der beiden Halter gab an, Hundetrainer zu sein. Im Polizeibericht heißt es später, dass der angebliche Hundetrainer dieses und jenes geäußert habe. Selbst wenn die Qualifikation des Mannes als Hundetrainer nicht erwiesen ist, darf man ihn … weiterlesenSprach-Pannen (Ausgabe Mai 2012)

Was machen Sie, wenn Sie etwas realisieren?

Eines der häufig falsch verwendeten Anglizismen, die Eingang in die deutsche Sprache gefunden haben, ist „realisieren“. Eigentlich war damit mal die Umwandlung von einem Plan zu seiner Ausführung. Man könnte es auch ersetzen durch „verwirklichen“. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat das Wörtchen die Bedeutung von „erkennen“ erhalten und muss dann wohl eine Abwandlung des englischen „to … weiterlesenWas machen Sie, wenn Sie etwas realisieren?

Werbesprache ist häufig missverständlich

Jugendliche verstehen viele Werbeaussagen nicht, – für Erwachsene gilt das fast im gleichen Maße. Zu den unverständlichen Textbereichen gehören Ironie, Satire, Überhöhungen, Anglizismen, Fremdwörter und einfach auch unbekannte Worte. Dabei geht es nicht darum, dass diese Jugendlichen zu schnell auf Werbung hereinfallen. Sie können schon ganz gut zwischen Werbung und Information unterscheiden. Dafür  können sie … weiterlesenWerbesprache ist häufig missverständlich