Klare Texte überzeugen Kunden

Hier erfahren Sie stets aktuell, warum treffende Texte gut für Ihr Geschäft sind. Solche Texte, die treffen, sind meist keine langen Texte. Ich empfehle gerne das Kürzen. Oft stoße ich auf Gebilde, die zu viel Fachsprache oder Allgemeinplätzchen benutzen. Mit beiden werden Sie nur wenige Interessenten erreichen. – Lassen Sie sich deshalb von einem professionellen Textbegleiter beraten, hier auf dieser Seite oder persönlich.

Ganz aktuell: Zu meinem ersten Aufsatz in dem Wirtschafts-Fachbuch: „Unternehmenserfolg und Gelassenheit“* zum Thema Storytelling habe ich eine gleichnamige Rubrik eingerichtet, die nach und nach ausgebaut wird. Womit? – Mit Geschichten.

Dieter Gellermann

* Link: http://www.perspektive-mittelstand.de/Fachbuch-Unternehmenserfolg-und-Gelassenheit-erscheint/pressemitteilung/66156.html

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Firmennamen, die sich geschnitten haben

Beim Gang durch die Stadt kann man als Freund der Sprache so manches Wunder erleben. Häufig dann, wenn man an einem neuen Geschäft vorbei kommt und sich wundert, wie sich der Laden nennt. Besonders fantasievoll sind dabei Frisöre. Über die Ergebnisse ihrer Kreativität darf man geteilter Meinung sein. Manche Namensschilder sind originell, einige leider nur sehr bemüht. In jedem Fall ist der Name Geschmackssache. Überlegen Sie selbst angesichts der folgenden Firmennamen, welche gut sind und welche suboptimal:

über kurz oder lang (Berlin)

Haargenau Ihr Stiel (Berlin)

Schnibbelstubb (Frankfurt am Main)

Salon Scherenschnitt (Hamburg)

Hairibo (Kassel)

Philhaarmonie (Köln)

Vier Haareszeiten (Linsengericht)

Salon Haarbarium (Lübeck)

Scalp (München)

Kaiserschnitt (München)

Um Haaresbreite (Paderborn)

Abschnitt (Stuttgart)

Vanity Hair (Stuttgart)

Haarem (Wien)

Wer eine Firma gründet, sollte sich zuvor manches überlegen. So auch, ob man am Telefon verstanden wird, wenn man sich mit dem Firmennamen  meldet. Das englische „Hair“ kann leicht mit der deutschen Anrede „Herr“ verwechselt werden. So wird dann aus Hairpracht ein Herr Pracht. Manche witzigen Firmennamen werden von einem Teil der Gesellschaft nicht verstanden, – mal von Älteren, mal von Jüngeren, mal von Leuten ohne entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen, mal von Leuten ohne größere Kulturkompetenz. Manche Namen werden von Passanten auch als unangemessen abgelehnt wie etwa hairGott (München).

Wenn Sie einen originellen Firmennamen suchen, der von Ihren potentiellen Kunden weitgehend akzeptiert wird, lassen Sie sich doch von einem Textbegleiter beraten. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, sich ganz einfach mit dem Gattungsbegriff zu behelfen. In unserem Beispiel mit Haar-Handwerkern könnte so die Lösung sein, wenn man das Geschäft „Der Frisör“ nennt. So gesehen in der „Lindenstrasse“. Da heißt das betreffende Unternehmen „Der Frisör“ und die Autowerkstatt „Die Werkstatt“.

Die Funxion ohne Refleksion sollte indexiert werden

Angesichts dieser Überschrift werden sich manche Leser an den Kopf fassen: Was ist denn jetzt mit dem Blog unseres Textbegleiters los? Hat der eine neue Rechtschreibung eingeführt?

Weder noch. Ich wollte nur mal ein paar Fremdwörter aufgreifen, die häufig falsch geschrieben werden.

Dazu zählen die Funxion (richtig: Funktion), die Refleksion (korrekt: Reflexion) und das indexieren (verbessert zu indizieren). Schreibern unterläuft allzu oft etwas Falsches bei Fremdwörtern. So auch beim Lizensieren, das sich von der Lizenz ableitet und deshalb mit zwei „z“ geschrieben werden muss (lizenzieren). Häufig findet man die Ekstase falsch geschrieben als Extase. Hier wäre ersteres richtig. Konstanz heißt die Stadt am Bodensee, was uns noch lange nicht das Recht gibt, den Konsenz oder den Dissenz mit einem „z“ abzuschließen (korrekt sind also Konsens und Dissens). „Sensus“ ist das lateinische Wort, das hier einen Sinn ergibt. Der Algorhythmus ist so leider auch falsch, weil er nichts mit dem oft auch falsch geschriebenen Rhythmus zu tun hat, sondern mit Algoritmus (Art der indischen Rechenkunst). Leider fällt mir auch kein Achsion zur Reduxion von Fehlern ein, da hier auch wieder beide Fremdwörter nicht korrekt geschrieben sind: Über ein Axiom zur Reduktion von Fehlern würde ich mich freuen. Ein Wort habe ich als fehlerhaftes konstruiert. Vielleicht kann sich die doppelten Fehler so leichter merken in – Nazionalhümne.

Mehr zu Schreibfehlern findet man bei der schönen Zusammenstellung von PhiloPhax Philipp Lohberg bei www.schreibfehler.info

Seien Sie Experte

Keynote Sprecher Hermann Scherer (www.hermannscherer.com) hat mir mit einem seiner letzten Newsletter etwas ins Gedächtnis zurückgerufen, was ich schon einigen Bekannten geraten habe, aber was noch nicht hier in diesem Blog erwähnt wurde: „Versuchen Sie mit Ihrem Expertenwissen regelmäßig in die Medien zu kommen.“

Unmöglich, meinen Sie?  Dann schlagen Sie mal regionale Tageszeitungen auf, Fachzeitschriften und auch Gratispostillen. Welche Rubriken finden Sie da? Fragen aus allen möglichen Bereichen wie Recht, Architektur, Medizin, aber auch Schönheit, Ernährung, Haus und Garten, Sport, Sammelleidenschaften, Tiere, und so weiter.

Ist Ihr Spezialgebiet dabei gewesen? Vielleicht war es zu inkonkret. Dann müssen sie es präziser beschreiben. Ich kenne Rechtsanwälte, die dadurch bekannt wurden, dass sie in ihrem Expertenbereich allgemein verständliche Artikel für das ortsansässige Blatt geschrieben haben und so neue Kunden erreicht haben. Juristen steht da eine große Bandbreite offen, zum Beispiel im Arbeitsrecht alles, was gerade zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern diskutiert oder von Gerichten entschieden wurde. Gut kommt auch das Straßenverkehrsrecht, denn irgendwann bekommt jeder mal ein Knöllchen. Mit Recht? Tja, da gehen Meinungen auseinander und deshalb braucht man ja Anwälte. Weitere Bereiche für Juristen sind Nachbarschaftsrecht, das Recht als Patient gegenüber dem Medizinbetrieb oder das Recht des Reisenden gegenüber der Gastronomie und Hotellerie.

Jeder dieser Berichte sollte in der angestammten Zeitungsrubrik erscheinen. Vermieterpflichten unter „Bauen und Wohnen“ oder Reifenprofiltiefe unter „Auto und Verkehr“ angesprochen werden.

Angenommen Sie sind Personalberater, da können Sie auch prima aus dem Nähkästchen plaudern, von Bewerbungsfragen bis zu Kündigungsproblemen. Urlaubsregelungen und Weiterbildungsthemen dürfen dabei auch vorkommen.

Fahrlehrer haben ihr Thema. Weiten Sie es aus, sinnieren Sie etwa über den Sinn des gelassenen Autofahrens oder der guten Vorbereitung einer Urlaubsfahrt, der Parkplatzsuche am ICE-Bahnhof oder am Flughafen. Stellen Sie bei jedem Thema den Menschen in den Mittelpunkt und nicht die Regeln.

Der Gartengestalter kann erklären was gut wächst, die Kosmetikerin, wie man allzu üppiges Haarwachtum bekämpft. Ein IT-Fachmann kann sich über Datensicherheit und Virenschutz auslassen, aber auch kleine Gratisanwendungen für den Heim-PC vorstellen. Die Benimm-Trainerin darf sagen, was heute nicht mehr erlaubt ist und dabei die verschiedensten Szenarien ansprechen. Wer seine Kompetenzen im Bereich der Pädagogik hat, kann Tipps für Eltern formulieren.

Sie sehen, die Palette ist groß und schier unerschöpflich. Schauen Sie sich vor dem Texten auch die Medien an, in denen Ihre Tipps erscheinen sollen. Wichtig: Noch darf es keinen Experten in Ihrer Nische geben!

Welche Leserschaft sprechen Sie damit an? Entwerfen Sie fünf, sechs erste Texte und vereinbaren dann mit der Redaktion einen Termin, an dem Sie Ihr Konzept kurz vorstellen. Eine Viertelstunde sollte dafür ausreichen. Wenn die Redaktion den Termin ausweitet, soll es Ihnen recht sein. Feilschen Sie nicht um ein Honorar, wenn man Ihnen eines anbietet. Sie profitieren ja vor allem dadurch, dass viele Leute später Ihren Namen lesen können und Sie als Fachmann oder -frau wahrnehmen.

Wenn Sie es schaffen, so eine regionale Größe für Ihr Thema zu werden, gibt es noch die Königsdisziplin: als Experte in ein Fernseh- oder Rundfunkstudio eingeladen zu werden in Magazinsendungen oder Talkshows. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass es Ihnen gelingt.

Wenn Sie Fragen zu solch einem Projekt haben sollten, Sie wissen ja, dass Sie im Verfasser dieser Zeilen einen professionellen Textbegleiter haben, der Sie dabei unterstützt.

Beschwerden wirken, wenn die Worte treffen

Haben Sie sich schon mal bei einem Lieferanten beschwert? Mussten Sie eine Ware oder eine Dienstleistung reklamieren?

Funktioniert ein Toaster nicht, geht man ins Geschäft, in dem man das Gerät erstanden hat und wickelt die Reklamation rein mündlich ab.

Schwerer ist das, wenn es um komplexere Leistungen geht. Bei großen Geschäften kann es auch um viel Geld gehen. Wie reklamiert man da erfolgreich? Ich empfehle Ihnen, sich dafür einen professionellen Textbegleiter zu nehmen. Der kann mit Sinn für die Sprache und Gefühl für die Sache sowie Einfühlungsvermögen für die Beteiligten entwerfen, beschreiben und argumentieren.

Ziel einer professionell vorgebrachten Beschwerde ist, dass Sie am Ende nicht schlechter gestellt sind als zuvor ohne den juristischen Weg beschreiten zu müssen.

Du sollst nicht langweilen

In einer Welt, in der wir stets Wichtiges vom Unwichtigem trennen und uns allgemein schnell zurechtfinden müssen, darf das Lesefutter nicht zu ausschweifend sein. Sonst wird es nicht gelesen.

Gerade im (Selbst-)Marketing geraten viele Unternehmen ins Fabulieren und merken gar nicht, wie schnell sie sich vom Wesentlichen entfernen. Ich schätze zwar so etwas wie einen netten Plauderton in Texten oder Vorträgen, aber ich möchte mir aussuchen dürfen, wessen Werken ich dieses große Maß an Zeit einräume.

Für alle anderen gilt: Sage, was Du anzubieten hast und worin Deine Stärken bestehen. Dein Gegenüber kann Fragen stellen oder sich direkt melden, wenn er mit Dir ins Geschäft kommen möchte. Alles Andere wird allzu leicht zu Luftblasen, die zwar bemerkt werden, aber keinem weiterhelfen.

Wie man schnell zum Punkt kommt und Texte lebendig und frei von Hülsen und Plattitüden gestaltet, verrät gerne Ihr professioneller Textbegleiter.

Die Signalwirkung des eigenen Namens

Welches Wort hat in Mailingtexten den größten Signalwert? Was fällt Ihnen beim ersten Blick auf einen Brief sofort auf? – Ihr eigener Name.

Die persönliche Ansprache trifft den Leser unmittelbar, selbst wenn er den Absender und seine Offerten nicht kennt. Seit es Datenverarbeitung gibt, versuchen Versender, ihre Kunden und Interessenten persönlich anzusprechen und in ihren Aussendungen und Rundmails den Empfängernamen mindestens zwei bis drei Male zu verwenden. Ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig der eigene Name in der Ansprache ist. Das bestätigen auch alle Betreiber von DirektMailing-Agenturen, was sich auch in ihren Tarifen ablesen lässt: Personalisierte Anschreiben sind deutlich teurer als reine Wurfsendungen.

Nur eines sollten Sie bedenken: Zu viel Erwähnung der Kundennamen im Anschreiben kann kontraproduktiv sein. Wie in anderen Bereichen kommt es auf die richtige Dosierung an.

Welches Maß das richtige für bestimmte Anlässe ist, können Sie bei ihrem professionellen Textbegleiter erfahren.

Bedienungsanleitungen

Ärgern Sie Bedienungsanleitungen ganauso wie mich? Woran liegt das?

Offensichtlich denken wenige Texter beim Schreiben von Anleitungen an  die armen Benutzer. Dabei kommt einem die moderne Textverarbeitung doch sehr entgegen, – man kann Grafiken, Tabellen und Fotos einbinden.

Clevere Texter bieten neben der umfangreichen Bedienungsanleitung einen verkürzten Kurs für Schnellstarter an. Und Hand aufs Herz: sind wir nicht alle ungeduldig, wenn wir ein neues Produkt in unseren Händen halten.

Beim Texten von Bedienungsanleitungen greife ich auf meine Erfahrungen aus der Technik (IT, TK und Medizintechnik) zurück, aber auch aus der Praxis beim Erstellen von Spielregeln für Gesellschaftsspiele. Wenn Sie spezielle Anleitungstexte brauchen, finden Sie beim professionellen Textbegleiter den kompetenten Dienstleister.